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Die Zeitkapsel wird auf der Baustelle verschlossen.

"Auf die Menschen kommt es an"

Auf dem Memberg ist der Grundstein für die neue Kirche gelegt

300 Menschen sind am  2. Juli bei der Grundsteinlegung auf dem Memberg dabei gewesen. "Nicht allein die Steine und der Beton sind es, die die neue Kirche ausmachen, sondern die Menschen als die lebendigen Steine", machte Pfarrer Martin Kneer in seiner Predigt deutlich, die der Grundsteinlegung vorausging. Nach dem Gottesdienst in der evangelischen Wichhernkirche zog die Gemeinde in einer langen Prozession zu der Baustelle in der Winterbacher Straße. Dort wurde der Grundstein genau an der Stelle eingelassen, wo später in der neuen Kirche der Heilige Petrus stehen wird.

Zur Grundsteinlegung der katholischen Kirche und des Gemeindezentrums St. Peter versammelte sich die Gemeinde mitten auf der Baustelle, umgeben von Betonsäulen, Bauschutt und Containern. In die Zeitkapsel, einer Schachtel aus Edelstahl, hatten die Gemeindemitglieder bereits während des Gottesdienstes Baupläne, Gemeindebriefe, Fotos, Festschriften, eine Urkunde und Steine der alten Kirche hineingelegt. Auf der Baustelle wurde die Zeitkapsel verschlossen und in die Betonsäule eingelassen. "Die Kirche erneuert sich in St. Peter auf dem Memberg. Der Kirchenneubau ist eine der Früchte, die der Prozess Aufbrechen angestoßen hat und die jetzt sichtbar werden", sagte der katholische Stadtdekan Christian Hermes bei der Feier. St. Peter ist seit 1998 der erste Neubau einer katholischen Kirche in Stuttgart und es ist aktuell der einzige Kirchenneubau in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Auch der Stadtdekan machte in Anlehnung an den Petrusbrief deutlich, dass nicht die Steine im Zentrum stehen dürften: "Eine Kirche aus Stein und Beton kann stabil und langlebig sein, aber das eigentliche, was leben muss, sind Sie als Gemeinde", sagte er an die versammelte Gemeinde gewandt. Die Kirche St. Peter, in die das Gemeindezentrum, eine Kindertagesstätte und das Pfarrbüro integriert  werden, soll bis 2019 fertiggestellt werden, dann müsse das Gebäude mit Leben gefüllt werden. Direkt neben der Kirche baut die Stiftung Liebenau ein Wohnheim und eine Werkstatt für Behinderte.

Beim anschließenden Gemeindefest in dem Interimsquartier der Gemeinde St. Peter in der Argonnenstraße freute sich Manfred Woerle, der zweite Vorsitzende der Gemeinde, über die Grundsteinlegung: "Es ist wichtig und schön für die Gemeinde zu sehen, dass die neue Kirche wächst, dass etwas Neues entsteht." Der Stuttgarter Architekt Stefan Kamm erläuterte die Besonderheit des Neubaus der katholischen Kirche: "Es ist die enge Verbindung von Gotteshaus, Gemeindezentrum und Kindertagesstätte, die den besondern Charakter des künftigen St. Peter ausmachen wird."

(Nicole Höfle, katholisches Stadtdekanat, 2. Juli 2017)

 

 

 


 
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