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Stadtdekan Christian Hermes will zuhören und diskutieren.

Stadtdekan lädt besorgte Bürger zum Gespräch

Was macht den Stuttgartern Sorgen? Darüber möchte der katholische Stadtdekan Christian Hermes am nächsten Dienstag, 23. Mai, mit den Menschen ins Gespräch kommen. In den vergangenen Monaten war im politischen Diskurs viel von Ängsten und Sorgen der Bürger die Rede. Der „besorgte Bürger“ tauchte in vielen Sonntagsreden auf und wurde von politischen Protestbewegungen wie Pegida und der AfD an vielen Stellen instrumentalisiert. Wie aber sieht es in Stuttgart aus? Wo drückt die Menschen tatsächlich der Schuh? Der Stadtdekan lädt am 23. Mai um 18.30 Uhr zu einem Gesprächsabend für besorgte Bürger ins Haus der Katholischen Kirche (Königstraße 7) ein. Der Titel des Abends: „Was mir Sorgen macht …“

An dem Abend haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Ängste und Befürchtungen im Gespräch mit anderen vorzubringen, zu diskutieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. „Kirche ergreift das Wort, wo Hass und Spaltung in der Gesellschaft geschürt werden. Sie hört aber auch zu und will um die Sorgen der Menschen wissen und mithelfen, die Ängste und ihre Ursachen in einer seriösen und konstruktiven Weise anzugehen“, erklärt der katholische Stadtdekan Christian Hermes sein Anliegen und die Rolle der Kirche. Die offene Gesellschaft des Grundgesetzes lebt davon, dass Bürger sich einbringen, einander zuhören, ins Gespräch kommen und alleine oder in Organisationen, Kirchen, Verbänden und Parteien ihre Vorstellungen in die gesellschaftliche Diskussion einbringen. „Deshalb ist der Tag des Grundgesetzes, der 23. Mai, ein guter Tag, einen solchen Dialog zu beginnen“, sagt Christian Hermes.


Was aber ist das Ziel des Abends? Es soll nicht darum gehen, Lösungen und Antworten auf alle Sorgen und Anfragen aus dem Ärmel zu schütteln, sondern diesen überhaupt erst eine Stimme zu geben. „Ein Problem, das identifiziert und artikuliert werden kann, verursacht weniger Angst als eine ungreifbare und undurchsichtige Sorge“, so der Stadtdekan. Der Abend wird so gestaltet sein, dass die Teilnehmer ihre Ängste benennen können und dann im nächsten Schritt darüber abstimmen, über welche zwei großen Themen- beziehungsweise Sorgenkomplexe gesprochen werden soll. Der Austausch und die Diskussion finden in kleineren Gruppen statt. Im Plenum werden dann die Ergebnisse vorgestellt. Der Stadtdekan wird in das Thema des Abends einführen und moderieren.

Anmeldung: Wer an dem Abend für besorgte Bürger teilnehmen möchte, wird gebeten, sich beim katholischen Stadtdekanat unter E-Mail stadtdekanat.stuttgart (at) drs.de oder unter der Telefonnummer 0711/7050-300 mit Name und Wohnort anzumelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


 
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