Haus der Katholischen Kirche

Das atrium 7 eröffnet im März

Das Haus der Katholischen Kirche wird 2019 zehn Jahre alt. Im Jubiläumsjahr geht Hochland als Mieter raus, dafür eröffnet bereits im März das atrium 7. Im römischen Wohnhaus war das Atrium der zentrale Raum, dort wurde Gastfreundschaft gepflegt. Den Namen des zentralen Raumes im Haus der Katholischen Kirche haben die Verantwortlichen aufgegriffen, zusammen mit der Hausnummer der Königstraße 7: Mit dem atrium 7 wollen sie einen Ort der Gastfreundschaft mitten in Stuttgart schaffen. Am 11. März 2019 werden drei Partner mit dem neuen Café starten, in dem auch Bücher, Kalender, Klosterwaren und handwerkliche Produkte der Caritas angeboten werden.

Gastfreundschaft, Information, Seelsorge, Bildung und Kultur – dafür steht das Haus der Katholischen Kirche seit zehn Jahren und wird dies auch künftig tun. Allerdings mit einigen Veränderungen im Jubiläumsjahr: Während bisher Café, Buchhandlung und der Verkauf der Caritas-Manufaktur nebeneinander betrieben wurden, wird es künftig ein Dach und ein abgestimmtes Konzept geben. Die Schwabenverlag AG, der Caritasverband Stuttgart und die Kronen Hotel GmbH haben sich zur „atrium 7-GmbH“ zusammengeschlossen und sich das Ziel gesetzt, den Besuchern in angenehmer Atmosphäre ein umfassendes Angebot machen zu können. Im künftigen atrium 7 können die Menschen ihren beliebten Hochland-Kaffee trinken, finden jahreszeitlich passende Klosterprodukte, können in einer feinen Auswahl an Büchern stöbern und für die anstehende Taufe noch eine Karte oder als Geschenk eine handgearbeitete Tasche besorgen.

Das Schaufenster der katholischen Kirche in der Königstraße

Zum neuen Konzept gehört es auch, keine Plastiktüten mehr anzubieten, sondern die Einkäufe in Papier oder Leinen zu verpacken. Auch Wegwerf-Becher wird es nicht mehr geben. „Nachhaltigkeit ist uns wichtig“, sagt Ralf Kampf als einer der Verantwortlichen der  „atrium 7-GmbH“. 

„Ich habe mich sehr für diese Kooperation eingesetzt und freue mich mit den alten und neuen Anbietern, die unser Haus beleben werden. Das Haus der Katholischen Kirche mitten in der Königstraße ist das Schaufenster der katholischen Kirche in Stuttgart. Dort kommen viele Menschen mit Kirche in Berührung, die seit Jahren in keinem Gottesdienst und keiner Kirche mehr waren“, sagt der katholische Stadtdekan Christian Hermes. Im HdKK werde ein einmaliges Angebot für Leib, Geist und Seele entstehen, das sich bewusst vom Einkaufstrubel in der Königstraße abhebe. „Das Haus hat noch ganz andere Facetten durch die Nähe zur Domkirche, durch die zentrale Infotheke, wo die Besucher immer einen Ansprechpartner finden und durch die vielen katholischen Einrichtungen, die im Haus beheimatet sind.“

Citypastoral entwickelt weitere Angebote

Den Charakter des Hauses prägen auch weiterhin die zahlreichen Bildungs- und Kulturveranstaltungen und die wechselnden Ausstellungen zeitgenössischer Künstler, wie derzeit die Fotoausstellung „Land ohne Eltern“ von Andrea Diefenbach. Die Citypastoral wird ihr Programm weiterentwickeln und die Besucher beispielsweise mit kurzen Impulsen im Advent überraschen oder mit anderen Partnern zu Themenwochen einladen. „Wir wollen Anregungen geben und inspirieren, was natürlich genauso für unsere Vorträge und Kurse gilt. Wichtig ist es uns, den ganzen Menschen im Blick zu haben“, sagt Roland Weeger, der Leiter des Hauses der Katholischen Kirche. Auch die Infotheke als zentrale Anlaufstelle bleibt. Dort können sich Besucher informieren, was sich in der katholischen Kirche in Stuttgart tut oder welche Einrichtungen für sie in ihrer Lebenssituation interessant sein könnten.

Im Februar beginnen die Umbauarbeiten

Im Februar wird das Haus der Katholischen Kirche wegen der notwendigen Umbauten für einige Tage geschlossen sein und anschließend insbesondere für Veranstaltungen wieder öffnen. Das atrium 7 startet spätestens am Montag, 11. März, allerdings noch nicht in vollem Betrieb. Die offizielle Eröffnung folgt dann im April. Das Café wird nicht nur wie bisher den Eingangsbereich zur Königstraße einnehmen, sondern sich über das gesamte Erdgeschoss erstrecken. Auch Hochland wird präsent bleiben: Der Kaffee wird weiterhin von dem Stuttgarter Unternehmen kommen, auch die Pralinen und Schokoladen bleiben im Angebot.

Drei Partner haben sich zusammengetan

„Wir werden das Potential aller Partner voll ausschöpfen. Die Besucher bekommen Anregungen, die sich am Jahreslauf und am Kirchenjahr orientieren. Zu Weihnachten und Ostern werden passende Bücher, Karten, regionale Klosterprodukte und Geschenkideen präsentiert. Ergänzend laden wir zu thematisch passenden Veranstaltungen“, erklärt Ulrich Peters, der Vorstand der Schwabenverlag AG. Das atrium 7 solle ein Ort der Information, Inspiration und Orientierung sein, ein einladender Marktplatz der Möglichkeiten und attraktiver Anziehungspunkt im Herzen der Stadt.

Behinderte Menschen sollen eine Beschäftigung finden können

Fest eingebunden ist auch die Stuttgarter Caritas, die handgearbeitete Taschen und Accessoires anbietet, die in der Lederschmiede und anderen Arbeitsprojekten des Verbandes entstehen. Die Caritas bringt auch eine weitere Neuerung ein: langfristig sollen im atrium 7 auch Menschen mit Behinderungen eine Beschäftigung finden können. „Wenn der Betrieb läuft, ist es unser erklärtes Ziel, Menschen mit Behinderungen in den Betriebsalltag zu integrieren“, sagt Wolfgang Röder, Fachdienstleiter bei der Caritas.

Kennen Sie unseren Newsletter?

Wir informieren Sie gerne über unsere aktuellen Themen. Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an.

ANMELDEN