Jubiläumswochenende

Die Kirche St.Ottilia wurde vor 100 Jahren geweiht

Begonnen worden ist mit dem Bau der katholischen Kirche in Münster im Jahr 1913, dem Jahr vor Beginn des Ersten Weltkriegs. Im Krieg blieb das Gotteshaus Baustelle, fertig gestellt werden konnte die Kirche erst 1919. Zum Gedenken an den Bau und die Einweihung der Kirche lädt die Gemeinde St. Martin vom 1. bis 3. Februar zu einem Festwochenende. Start ist am Freitag, 1. Februar, um 18 Uhr mit einem Gottesdienst und einem Dankesabend für die ehrenamtlichen Mitarbeiter von St. Martin.

© Gehring

Entstanden ist vor hundert Jahren ein klassizistischer Bau mit einer Kuppel. Damals lag die Kirche noch am Ortsrand von Münster, das gerade einmal 600 Katholiken zählte. Heute steht die Ottilienkirche in der Elbestraße mitten im Ort – und Münster zählt etwa 1700 Katholiken. Auch der Zweite Weltkrieg hatte Auswirkungen auf die Kirche: Im Jahr 1949 musste die Kuppel aufgrund von Kriegsschäden abgetragen werden.

Fenster sind von Wilhelm Geyer gestaltet

Zu den Besonderheiten von St. Ottilia gehören der Chorraum und die Fenster, die Wilhelm Geyer gestaltet hat, einer der bedeutendsten Vertreter religiöser Kunst des 20. Jahrhunderts. Bekannt wurde er vor allem durch seine Bleiglasfenster, die er für nahezu 200 sakrale Gebäude entworfen hat, unter anderem für den Kölner Dom und das Ulmer Münster. Der Kunst von Wilhelm Geyer widmet sich denn auch die Jubiläumsveranstaltung am Samstag, 2. Februar, um 18 Uhr. Gefeiert wird eine abendliche Liturgie mit Lichtern und Musik zur Kunst von Geyer. Am Sonntag, 3. Februar, lädt die Gemeinde St. Martin um 10.30 Uhr zu einem Familiengottesdienst und anschließend zum Mittagessen.

Beziehungen zum Odilienberg im Elsass

Die Kirche St. Ottilia gehört zur Kirchengemeinde St. Martin mit rund 6500 Katholiken und zur Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Neckar mit insgesamt 14 000 Kirchenmitgliedern. In den vergangenen Jahren haben engagierte Katholiken aus der Teilgemeinde rund um die Ottilienkirche Beziehungen zum Odilienberg aufgebaut, dem bedeutendsten Wallfahrtsort im Elsass, der Heimat der Namensgeberin der Kirche.

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