Einsatz für die Frauen

Therese Wieland feiert ihren 80. Geburtstag

Die langjährige Vorsitzende des Sozialdienstes der katholischen Frauen (SKF) der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Therese Wieland, feiert am 26. Oktober ihren 80. Geburtstag. Bis heute ist sie als Vorsitzende der Stiftung FrauenLEBEN und als Ehrenvorsitzende des SKF engagiert.

Mit sozialunternehmerischem Gespür und großer Empathie setzt sich Therese Wieland seit fast 30 Jahren für die Ziele des SkF ein. Ihr besonderes Engagement gilt dabei der Verbesserung der Lebenssituation benachteiligter Frauen, der Förderung von Chancengleichheit für Frauen, aber auch der Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien.

Bundesweit die erste Frau in der Leitung eines Bistums

Therese Wieland wurde 1992 zur Ordinariatsrätin berufen. Sie war die bundesweit erste Frau im Leitungsgremium eines Bistums und leitete das Referat Erwachsenenpastoral und Erwachsenenbildung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart unter Bischof Walter Kasper und Bischof Dr. Gebhard Fürst. Von 1989 bis 2014 hat Therese Wieland als Vorsitzende des SkF Rottenburg-Stuttgart die Weiterentwicklung des Verbands gestaltet. In diesen 25 Jahren ist
der Verein auf über 220 hauptamtliche sowie etwa 170 ehrenamtliche Mitarbeitende angewachsen. Gesellschaftliche Veränderungen erforderten neue Angebote, um Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien weiterhin optimal unterstützen zu können.

Viele Hilfsangebote für Frauen aufgebaut

Dazu gehörten beispielsweise die Modernisierung der Mutter-Kind-Einrichtung Paulusstift, der Ausbau der Ganztagesplätze in der Kindertagesstätte mit der Entwicklung zum Kinder- und Familienzentrum, der Aufbau des Tagestreffs für Frauen in schwierigen Lebenssituationen, die Errichtung eines FrauenBerufsZentrums, der Ausbau ambulanter Hilfen in der Kinder- und Jugendhilfe, die Schaffung von Wohngruppen für Mädchen und junge Frauen mit Essstörungen, die Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und ganz aktuell der Neubau der Kinder- und Jugendhilfe Neuhausen im künftigen "Quartier für Generationen". Zur finanziellen Unterstützung seiner Dienste gründete der Verein auf Initiative seiner Vorsitzenden, Therese Wieland, die Stiftung FrauenLEBEN.

Großer Einsatz für die Schwangerschaftsberatung

Innerkirchlich setzte sich Therese Wieland vehement für den Verbleib der katholischen Schwangerschaftsberatung im staatlichen Beratungssystem ein.
Nach 25 Jahren als Vereinsvorsitzende entschied sich Therese Wieland im November 2014, nicht wieder für dieses Amt zu kandidieren. Sie engagiert sich seitdem als Vorsitzende der Stiftung FrauenLEBEN, die jährlich mehrere Projekte des SkF fördert und damit auch neue Angebote mit ermöglicht. Seit 2017 ist Therese Wieland Ehrenvorsitzende des SkF und nimmt in dieser Position auch beratend an Vorstandssitzungen teil.

Vom Bundesverdienstkreuz bis zum Silvesterorden

Sie engagierte sich in ihrer beruflichen Zeit noch in zahlreichen gesellschaftlichen und kirchlichen Ämtern. So war sie beispielsweise Bezirksbeirätin in Stuttgart-Birkach (1978-1992), ehrenamtliche Schöffin (1980-1990), ehrenamtliche Richterin beim Disziplinargericht , Mitglied im Rundfunkrat, Mitglied im Vorstand des Verbandes Bildung und Erziehung, im Kuratorium Kinderfreundliches Stuttgart und im Verein zur Förderung der Palliativmedizin
im Marienhospital. Als Auszeichnung für ihre herausragenden langjährigen Verdienste im karitativen und gesellschaftlichen Bereich erhielt Therese Wieland zahlreiche Auszeichnungen: das Bundesverdienstkreuz (2001), die Dankmedaille des Deutschen Caritasverbandes (2014),
die Landesmedaille Baden-Württemberg (2014) und in diesem Jahr den päpstlichen Silvesterorden.

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