Als Kirche wollen wir ein guter und sicherer Ort für alle Menschen sein. In unserer Arbeit mit Schutzbefohlenen ist es unser Ziel Kinder, Jugendliche und schutz-und hilfebedürftige Erwachsene zu stärken. Sie sollen sich als freie, respektierte, selbstmächtige, verantwortliche und ihrer Würde und Rechte bewusste Menschen erleben und entfalten können. Das unterstützt auch unser Programm "Kinder stärken".
Die Arbeit im Bereich der Prävention fördert daher einen achtsamen und respektvollen Umgang aller miteinander. Unser Menschenbild schließt diesen wohlwollenden und Grenzen achtenden Umgang miteinander ganz grundlegend ein.
Trotzdem war in der Vergangenheit nicht immer gewährleistet, dass Menschen in der Kirche Respekt, Sicherheit und Schutz erleben konnten. Übergriffe und sexueller Missbrauch verletzten die Integrität und Würde einzelner Menschen und schädigten deren gesunde leibliche und seelische Entwicklung erheblich. Heute arbeiten wir deshalb bewusst und intensiv am Thema „Prävention“.
Ansprechperson im Stadtdekanat
©
Heinz Heiss
Angela Schmid
Dekanatsreferentin
Königstraße 7
70173 Stuttgart
Fortbildungen und Monitoring Schutzkonzept
Isabel Schrägle
Koordination Präventionsfortbildungen und Monitoring
Werastr. 118
70190 Stuttgart
Unabhängige Ansprechperson und in der Arbeit mit Betroffenen erfahrene Person
Unabhängige Person und Jurist ohne kirchliche Anstellung
Schutz- und hilfebedürftige Erwachsene
Beate Harfmann, Anja Karasek
Gewaltschutzbeauftragte beim Caritasverband für Stuttgart e.V.
b.harfmann@caritas-stuttgart.de
Tel.: 0711 3406 7333
a.karasek@caritas-stuttgart.de
Tel.: 0176-1810 7537
Kinder und Jugendliche
ie-Fachkräfte
Stuttgarter Kinderschutz-Zentrum
Alexanderstr. 2
70184 Stuttgart
Das Thema Prävention und Schutzauftrag ist in unserer Institution mittlerweile ein fest verankertes Thema. Unser Präventionskonzept beinhaltet eine stetige Weiterarbeit am Thema durch die Mitarbeiter/-innen im Stadtdekanat, in allen Kirchengemeinden und katholischen Einrichtungen.
Den Schutzauftrag, den unsere Kirche gegenüber Minderjährigen aber auch erwachsenen Schutzbefohlenen hat, setzen wir in verschiedenen Maßnahmen um. Die genauen Details können Sie unserem Gewaltschutzkonzept entnehmen.
Alle Mitarbeiter/-innen unterzeichnen außerdem einen Verhaltenskodex sowie eine Selbstauskunft. In ihnen verpflichten wir uns auf einen gemeinsamen Standard, wie wir als Kirche mit Menschen umgehen, wie wir sie im Notfall schützen und was uns in unserem Handeln Grundlage ist.
Ebenso legen alle haupt- und nebenamtlichen Mitarbeiter/-innen, die direkt in der Kinder-und Jugendarbeit oder in der Arbeit mit erwachsenen Schutzbefohlenen tätig sind, erweiterte polizeiliche Führungszeugnisse vor. Arbeiten ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eng mit Schutzbefohlenen zusammen, legen auch sie ein erweitertes Führungszeugnis vor.
Wenn Mitarbeitende einen Verdacht auf Missbrauch oder Gewaltanwendung haben oder auch nur ein ungutes Gefühl, bietet ihnen unser Interventionsplan eine Richtschnur für ihr Handeln. Er hält die einzelnen Schritte fest, die nacheinander im Stadtdekanat eingeleitet werden, um einen solchen Verdacht aufzuklären.
Entsprechend der Präventionsordnung und dem Bischöflichen Gesetz der Diözese Rottenburg-Stuttgart und auf Grundlage staatlicher Regelungen wie dem Bundeskinderschutzgesetz werden regelmäßig verpflichtende Fortbildungen zum Thema Schutzauftrag durchgeführt. Zu den Teilnehmenden gehören alle Mitarbeitenden im Stadtdekanat und in den zu uns zugehörigen katholischen Einrichtungen, alle pastoralen Mitarbeiter/-innen sowie pädagogische, pflegerische und alle weiteren nichtpastoralen Berufsgruppen. Ebenso werden ehrenamtlich Mitarbeitende der Kirchengemeinden geschult, die mit Kindern, Jugendlichen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen zusammenarbeiten.
Bei Fragen zu den Präventionsfortbildungen im Katholischen Stadtdekanat Stuttgart
Ansprechpartnerin: Isabel Schrägle im Verwaltungszentrum in der Werastr. 118, 70190 Stuttgart
email: Isabel.Schraegle@vzs.drs.de oder fortbildung-praevention@vzs.drs.de; Tel. 0711/7050-793.
Weitere Veranstalter von Fortbildungen zur Prävention von sexuellem Missbrauch und Gewalt:
Termine für Kindeswohlschulungen des BDKJ (nur für Ehrenamtliche) in verschiedenen Dekanaten
Haupt-Zielgruppe Ehrenamtliche in der Kirchlichen Kinder-und Jugendarbeit
Alle Ehrenamtlichen (Mindestalter 16 Jahre), die in der kirchlichen Kinder-und Jugendarbeit aktiv sind.
ehrenamtliche Waldheimbetreuer/-innen (Mindestalter 16)
ehrenamtliche Betreuer/-innen und Hauswirtschaftskräfte in den Ferienwaldheimen mit Kontakt zu Kindern
ehrenamtliche Vorlesepaten/-innen, Sporttrainer/-innen, Singpaten/-innen in KITAS
ehrenamtliche Freizeitbegleiter/-innen (Zeltlager)
ehrenamtliche Eltern, die in der Kita bei pädagogischen Angeboten/in der Betreuung mithelfen.
Oberministranten/-innen; Mini-Gruppenleiter/-innen
Ehrenamtliche, die bei ihrer Tätigkeit weniger intensiven/nicht regelmäßigen Umgang mit Kindern-/Jugendlichen,
z.B. Kindergottesdienstleiter/-innen, Krippenspiel-und Sternsingerbegleiter/-innen, Kommunionmütter/-väter; Firmbegleiter/-innen
Ehrenamtliche in Leitungsgremien, z.B. Kirchengemeinderäte (insbesondere Jugendausschuss)
besuchen mindestens eine 1,5h-Präventionsfortbildung (A1), können bei Interesse aber sehr gerne an dieser 3-stündigen Fortbildung (A2) teilnehmen.
Veranstalter ist: Katholisches Jugendreferat/ BDKJ-Dekanatsstelle im YouCh Stuttgart
Anmeldung über Homepage der BDKJ-Juref Stuttgart: https://stuttgart.bdkj.info/kindeswohlschulung
oder
per email an: Jugendreferat-S@bdkj-bja.drs.de
oder telefonisch Tel 0711 / 633011-11/- 12 (Sekretariat Frau Kranz)
Bitte mit diesen Daten anmelden:
Name, Vorname
Art der Tätigkeit (Ehrenamt)
Name Gesamtkirchengemeinde/Einrichtung
e-mail Adresse
(Mindestalter 16)