Christus Erlöser in Botnang

Expertenworkshop zur Weiterentwicklung des kirchlichen Standorts

Wie kann ein kirchlicher Standort auf gute Weise weiterentwickelt werden? Darüber machen sich bei einem Expertenworkshop am Freitag, 9. Juli, um 11 Uhr in der Kirche St. Clemens in Botnang, Theologen, Sozialwissenschaftler und Architekten Gedanken. Interessierte sind eingeladen, mitzudiskutieren. Konkret geht es um die Weiterentwicklung des Standorts Christus Erlöser im Laihle in Botnang und somit um das größte Bauvorhaben innerhalb des katholischen Stadtdekanats Stuttgart. Zudem ist das Vorhaben Teil des IBA´27-Netzes. Die Filialkirche Christus Erlöser und die Gemeinderäume sollen aufgegeben werden. Was auf dem Grundstück entstehen soll, wird derzeit in einem Beteiligungsprozess diskutiert und vertieft.

Der Beschluss des Kirchengemeinderats, sich von der Filialkirche Christus Erlöser und den Gemeinderäumen zu trennen, liegt bereits sechs Jahre zurück. Hintergrund sind die zurückgehenden Katholikenzahlen, der eine zu große Zahl an Immobilien gegenübersteht. Auch die Filialkirche Christus Erlöser ist in einer Zeit gebaut worden, in der neue Wohngebiete entstanden sind und die Zahl der Katholiken durch Zuzug stetig angestiegen ist. Die Situation hat sich verändert: In Botnang leben derzeit noch etwa 3000 Katholiken, die Zahl der Kirchen und der Gemeindezentren ist aber noch die der 1970er Jahre.

Auf dem Gemeinwohl dienende Weise weiterentwickeln

Da der kirchliche Standort auf eine gute und dem Gemeinwohl dienende Weise weiterentwickelt werden soll, hat das katholische Stadtdekanat einen Beteiligungsprozess auf den Weg gebracht, zu dem der Expertenworkshop am kommenden Freitag, 9. Juli, zählt. Von 11 Uhr an werden in der Kirche St. Clemens profilierte Theologen, Sozialwissenschaftler und Architekten Fachvorträge halten, bevor es in eine Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern geht. Der Expertenworkshop trägt den Titel „Kirche, Wohnen und Gesellschaft – eine mögliche Symbiose?“. Den Auftakt der Vorträge macht Paul-Stefan Roß, Professor für Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit aus Stuttgart, sein thematischer Schwerpunkt ist die Weiterentwicklung als pastorale Aufgabe. Es folgt der Fachvortrag des Stuttgarter Architekturprofessors Johann Jessen mit dem Schwerpunkt Gemeinbedarf. Den Abschluss macht IBA-Intendant Andreas Hofer, der sich dem Wohnen zuwendet. Eine Anmeldung zum Workshop ist über das kirchliche Verwaltungszentrum (E-Mail bauen@vzs.drs.de oder unter Telefon 0711/7050-762) erforderlich.

Kapelle, Kita und generationenübergreifendes Wohnen

Auf den Expertenworkshop folgt dann nochmals eine Gemeindeversammlung. Vorangegangen war bereits ein Workshop mit den verschiedenen Fachbereichen der Stadtverwaltung und wichtigen Akteuren aus dem Stadtbezirk, an den sich ebenfalls eine Gemeindeversammlung angeschlossen hat. Im Gespräch sind auf dem kirchlichen Grundstück eine erweiterte Kindertagesstätte, eine Tagespflege, eine Kapelle, Begegnungsräume und verschiedene generationenübergreifende Wohnformen.

 

Der Workshop in Kürze

Der Expertenworkshop beginnt am Freitag, 9. Juli, um 11 Uhr in der Kirche St. Clemens, Lortzingstraße 19 bis 25. Eine Anmeldung beim kirchlichen Verwaltungszentrum via E-Mail bauen@vzs.drs.de oder Telefon 0711/7050-762 ist erforderlich.

 

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