Mittwoch, 13. März, 16 Uhr

„Haltepunkt Hoffnung“ auf dem Stuttgarter Schlossplatz

Hoffnung inmitten multipler Krisensituationen – das steht am Mittwoch, 13. März, im Mittelpunkt der ökumenischen Aktion „Haltepunkt Hoffnung“ auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Die Evangelische und die Katholische Kirche in Stuttgart laden die Menschen von 16 bis 18 Uhr dazu ein, Belastendes abzuladen und Hoffnungsvolles zu finden.

„In Zeiten, in denen so einiges Anlass zur Hoffnungslosigkeit gibt, wollen wir einfach da sein – mitten:DRIN im öffentlichen Raum. Wir wollen einen Ort bieten, um Gespräche zu führen, Belastendes abzuladen sowie Hoffnung und Glauben zu tanken“, sagt Mario Novak von der Evangelischen Jugend Stuttgart. „Unser Ausgangspunkt ist der Blick in die Gesellschaft und unser Umfeld: Wir nehmen ein Ausgebranntsein in verschiedenen Bereichen und durch alle Altersgruppen hindurch wahr. Manche, mit denen wir sprechen, äußern das auch klar: Wenn jetzt noch irgendwas kommt, dann werden wir umgepustet“, ergänzt Monika Kling-Witzenhausen, katholische Theologin und Referentin für Junge Erwachsene bei jetzt.stuttgart.

Hoffnungen teilen und Zuversicht tanken

Die Aktion „Haltepunkt Hoffnung“ bietet den Menschen Raum, ihren Frust in Worte zu fassen oder Belastendes abzulegen. Symbolisch geschieht das mit einem Stein, der in einer Zinkwanne zurückgelassen werden kann. Durch die abgelegten Steine wird schnell deutlich, dass es auch viele andere Menschen gibt, denen Kriege, gesellschaftliche Polarisierungen und politische Krisen zusetzen. Außerdem können Passantinnen und Passanten ihre Hoffnungen teilen und Zuversicht tanken – auch im Blick auf das baldige Osterfest. In zweieinhalb Wochen feiern Christinnen und Christen Ostern und gedenken Jesu Auferstehung, dem Ursprung der christlichen Hoffnung.

Ökumenische Aktion

An der Aktion beteiligt sind neben der Evangelischen Jugend Stuttgart (EJUS) und jetzt.stuttgart, dem katholischen Netzwerk für Junge Erwachsene, auch die katholische Citypastoral. „Wir werden mit einer mobilen Parkbank vor Ort sein, um Menschen einzuladen, sich mit uns über ihre Hoffnungen und Ängste auszutauschen. Wir möchten mit Impulsen und Gesprächsangeboten Menschen Orientierung in ihrem Leben geben, um auf ihre Fragen Wo stehe ich gerade?, Wo möchte ich hin?, Welche Fragen will ich klären? für sich eine Antwort zu finden“, fügt Schwester Nicola Maria von der Citypastoral hinzu. Mit ihrer mobilen Bank und dem Schild „Haltepunkt Hoffnung“, das einem Bushalteschild nachempfunden ist, bietet sie einen Ort, um zu verweilen und ins Gespräch zu kommen.

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