„Ich könnte mir vorstellen, dass die Aufführung für alle Beteiligten sehr emotional wird, denn durch den Tanz kommt eine ganz neue Ebene dazu“, sagt Friederike Rademann. Die Kirche wird zum Tanzraum, das Requiem zum getanzten Gebet. Bei der Aufführung am Sonntag, 15. November 2026, um 19 Uhr in der Domkirche St. Eberhard wirken zudem das Stuttgarter Kammerorchester und die Domkapelle St. Eberhard mit. Als Solistinnen und Solisten sind Ulrike Kristina Härter (Sopran), Lena Sutor-Wernich (Alt), Philipp Nicklaus (Tenor) und Kai Preußker (Bass) zu erleben, dazu Manuel Hofer an der Viola.
Junge Frauen fördern – ein persönliches Anliegen
„Mozart Dances“ nimmt von Probe zu Probe mehr Gestalt an. „Das Projekt ist zwar eine riesige Herausforderung, aber alle wachsen daran. Das Schönste daran ist, dass ich sehe, wie die Mädchen durch das Tanzen ganz anders gefordert werden“, sagt Domkapellmeisterin Lydia Schimmer. Die Begeisterung der Sängerinnen ist bereits jetzt spürbar: „Die Mädchen wollen gar nichts anderes mehr singen. Es ist schön zu sehen, dass ein klassisches Werk die jungen Frauen so begeistert“, so Lydia Schimmer. „Jedes Mädchen hat andere Begabungen und kann bei diesem Projekt auch neue an sich entdecken. Die jungen Frauen zu fördern, ist mir persönlich ein sehr großes Anliegen.“
Musikalisches Rahmenprogramm
Das Konzert wird abgerundet durch die „Trauermusik“ von Paul Hindemith, passend dazu den Bach-Choral „Vor deinen Thron tret` ich hiermit“, das meditative Chorwerk „Da pacem“ von Arvo Pärt sowie einer Chorimprovisation über den gregorianischen Introitus „Requiem aeternam“. Die Gesamtleitung liegt bei Domkapellmeisterin Lydia Schimmer.
Termin und Tickets
„Mozart Dances“, Sonntag, 15. November 2026, 19 Uhr, Domkirche St. Eberhard, Königstraße 7A, Stuttgart-Mitte.
Tickets bei www.reservix.de