Sonntag, 20. März

Rat der Religionen Stuttgart: multireligiöses Friedensgebet

Am Sonntag, 20. März 2022, haben auf dem Stauffenbergplatz (Stuttgart-Mitte) verschiedene Religionsgemeinschaften gemeinsam für Frieden in der Ukraine gebetet.

Mit großer Sorge sehen die 20 im Rat der Religionen Stuttgart vertretenen Religionsgemeinschaften die dramatische Entwicklung in der Ukraine. Viele der Stuttgarter Religionen sind betroffen, weil sie aus Gemeinden in der Ukraine von der großen Not hören, aber auch weil Menschen in ihrer Mitte durch Herkunft oder verwandtschaftliche Beziehungen mit der Ukraine oder Russland verbunden sind.

Die Mitglieder des Rates der Religionen haben in einer multireligiösen Feier die gemeinsame Bitte um Frieden und Versöhnung vorgetragen. In der Vielfalt ihrer Stimmen wollten sie damit ein Zeichen gegen den Krieg und gegen die Instrumentalisierung von Religion sowie für ein friedliches Miteinander in Stuttgart setzen.

Mit dabei waren Bürgermeister Clemens Maier, Religionsbeauftragter der Landeshauptstadt Stuttgart, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Jüdischen Gemeinde, der Evangelischen Kirche, der Katholischen Kirche, der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, der Neuapostolischen Kirche, der Christengemeinschaft, der Islamischen Gemeinschaft Stuttgart, der Aleviten, vom Hindu-Tempel, von der Bahá'i Gemeinde und von der Buddhistische Gruppe Stuttgarts.

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