Maskenpflicht im Gottesdienst

Gemeindeleben im Corona-Hotspot

Mit der steigenden Zahl der Corona-Neuinfektionen und den verschärften Regelungen der Landesregierung haben auch die Stuttgarter Gemeinden wieder strengere Hygienemaßnahmen eingeführt. Bis auf Weiteres müssen Gottesdienstbesucherinnen und –besucher wieder ihre Kontaktdaten hinterlassen, auf Gesang verzichten und während der gesamten Zeit in der Kirche einen Mundschutz tragen.

In den vergangenen Tagen hat sich die Corona-Krise in Stuttgart erneut verschärft. Mit über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen zählt die Landeshauptstadt zu den Risikogebieten in Deutschland und hat deshalb neue Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ergriffen. Die Einschränkungen betreffen das öffentliche Leben und damit auch das Gemeindeleben in Stuttgart.

Auf das gemeinsame Singen wird wieder verzichtet

Um ein erneutes Aussetzen der Gottesdienste zu verhindern und den Schutz der Gläubigen zu gewährleisten, hat die Diözese Rottenburg-Stuttgart einen Pandemieplan vorgelegt, der sich an das dreistufige Modell der Landesregierung anlehnt. Momentan befindet sich die Landeshauptstadt in der dritten „kritischen Phase“. Für Gottesdienstbesucherinnen und –besucher bedeutet dies unter anderem das verpflichtende Tragen eines Mundschutzes. Lediglich während der Kommunion darf die Maske abgenommen werden. Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Zelebrant, Prediger, Lektoren, Kantoren, Sänger und sonstige sprechende oder singende Funktionen während der Feier selbst. Auf den Gemeindegesang wird verzichtet und die Gläubigen müssen wieder ihre Kontaktdaten hinterlassen. Viele Stuttgarter Gemeinden bitten deshalb wieder um eine Anmeldung. Andernorts werden Anmeldeformulare am Eingang der Kirche ausgelegt, in die sich die Gläubigen eintragen müssen. Ob und wie die Erfassung der Kontaktdaten erfolgt, entscheidet die jeweilige Gemeindeleitung vor Ort. Eine Erfassung aber ist obligatorisch.

Auch bei Beerdigungen werden Besucher erfasst

Für Beerdigungen und Urnenbeisetzungen gelten ebenfalls besondere Bedingungen. Auch hier müssen alle Besucherinnen und Besucher erfasst werden und auf Gesang verzichten. Kirchliche Veranstaltungen und Konzerte können unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen weiterhin stattfinden.

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