Für das Wochenende gab es bereits seit einiger Zeit eine zentrale Nummer. Nun gibt es in drei Bezirken eine ökumenische Nachtrufbereitschaft unter der Woche, alternierend evangelisch und katholisch. Jeweils ein Kollege oder eine Kollegin aus den Distrikten wird unter einer Nummer von abends 17 Uhr bis morgens 8 Uhr für die Krankenhäuser und deren Stationen erreichbar sein. Das ist für die Krankenhäuser sehr entlastend, weil sie nicht erst über die Pforte den Bereitschaftskollegen/die Kollegin raussuchen müssen, sondern eben eine Nummer anrufen können. Somit ist die ökumenische Krankenhausseelsorge Stuttgart 24/7 erreichbar für dringende Fälle.
Für Patienten, Angehorige und Mitarbeitende da
Ob von Patientinnen und Patienten, deren Angehörigen oder auch Mitarbeitenden nach belastenden Ereignissen – der Seelsorgerufdienst kann in den Krankenhäusern jederzeit in Anspruch genommen werden. Die diensthabende Seelsorgerin oder der Seelsorger klärt vor Ort den konkreten Bedarf und bietet Begleitung in schwierigen Momenten an.
Insgesamt 26 evangelische und katholische Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorger engagieren sich in diesen Distrikten: östlicher Bezirk: Krankenhaus Bad Cannstatt, Karl-Olgakrankenhaus, Robert-Bosch-Krankenhaus (Berg und City). Bezirk Klinikum Stuttgart-Mitte: Katharinenhospital und Olga-Krankenhaus (Olgäle und Frauenklinik). Bezirk Marienhospital – und Diakonieklinikum, also die beiden kirchlichen Häuser.
Verlässlich und flächendeckend präsent
„Mit dem neuen ökumenischen Rufverbund ist die Seelsorge in Stuttgart flächendeckend und verlässlich in allen Krankenhäusern präsent. Niemand bleibt allein, wenn er in einer Notsituation professionelle seelsorgliche Unterstützung wünscht – sei es nachts, an Feiertagen oder im Krankenhausalltag. Für unsere Kliniken ist diese neue Zusammenarbeit eine große Bereicherung“, betont Pfarrer Thomas Krieg, Leiter der katholischen Krankenhausseelsorge im Dekanat und Pfarrer Jörg Bauer, Geschäftsführer der evangelischen Krankenhausseelsorge in Stuttgart. „Denn wir können in diesen neuen Strukturen die verlässliche Begleitung in Krisen und Notsituationen auch künftig gewährleisten. Dies kommt besonders den Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen wie auch den Mitarbeitenden der Kliniken zugute. Zugleich entlastet es die Seelsorgenden da die Rufdienste insbesondere nachts kollegial auf mehr Schultern verteilt werden“, sagen sie.
Für die ökumenische Krankenhausseelsorge Stuttgart Pfarrer Thomas Krieg