Investitur am 1. März, 14 Uhr

Neuer Leitender Pfarrer Michael Heil: Gemeinsam Kirche gestalten

Am Sonntag, 1. März 2026, wird Pfarrer Michael Heil um 14 Uhr in einem feierlichen Gottesdienst in der Kirche St. Josef in Stuttgart-Feuerbach als neuer Leitender Pfarrer der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Nordwest in sein Amt eingeführt. „Vor uns liegen große Herausforderungen. Doch ich bin überzeugt, dass es in einem guten Miteinander gelingt, Gebäude zu reduzieren und gleichzeitig die pastoralen Kirchorte zu stärken sowie gemeindliches Leben vor Ort weiter zu gestalten“, sagt Pfarrer Heil.

Pfarrer Michael Heil vor der Kirche St. Josef in Stuttgart-Feuerbach
Pfarrer Michael Heil vor der Kirche St. Josef in Stuttgart-Feuerbach

Mit der Schlüsselübergabe im Rahmen der Investitur übernimmt Michael Heil die Leitung der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Nordwest, zu der die Gemeinden St. Josef in Feuerbach, Salvator in Giebel, St. Theresia in Weilimdorf und die muttersprachliche kroatische Gemeinde Sveti Ivan Krstitelj gehören. Er ist neu in der Gesamtkirchengemeinde, kennt die Katholische Kirche in Stuttgart jedoch sehr gut: Bereits seit 2006 ist Michael Heil in der Landeshauptstadt tätig, zuletzt elf Jahre als Pfarrer in der benachbarten Gemeinde St. Georg. Zudem wird er seine langjährige Erfahrung als stellvertretender Stadtdekan in seine neue Leitungsfunktion einbringen. „Ich danke allen, die mich in den vergangenen Wochen so herzlich willkommen geheißen haben – im Pfarrbüro, in den Gremien, den Gruppen und Verbänden sowie in vielen persönlichen Begegnungen. Dieses offene und freundliche Willkommen ist für mich ein starkes Zeichen für einen ermutigenden Start“, so der 49-Jährige. Die neue Leitungsfunktion versteht er auch als geistliche Aufgabe: „Es ist ein von Gott getragenes Unterwegssein und Aufbrechen, er steht uns treu zur Seite, darauf vertraue ich.“

Zuhören, Brücken bauen, Zukunft gestalten

In der Anfangszeit möchte Pfarrer Heil die Menschen und Stadtteile kennenlernen und – gemeinsam mit den gewählten Vorsitzenden der Kirchengemeinden – Entscheidungen für den diözesanen Prozess „Kirche der Zukunft“ vor Ort auf den Weg bringen. „Ich möchte hinschauen und erfahren, was die Menschen bewegt, was sie hoffen und was sie sich für ihre Gemeinden wünschen. Nur gemeinsam können wir Kirche glaubwürdig gestalten.“ Eine der zentralen Herausforderungen wird die Reduzierung von Räumen sein. „Es wird nicht leicht sein, sich von Gebäuden zu verabschieden, mit denen viele Erinnerungen verbunden sind. Aber wir müssen anerkennen, dass wir als Kirche in einer existentiellen Krise stecken, die uns zum Handeln auffordert“, so Heil. Doch er blickt optimistisch in die Zukunft: „Ich erlebe hier Gewählte Vorsitzende, die Gas geben und viele engagierte Menschen, denen die Katholische Kirche am Herzen liegt. So können wir die großen Herausforderungen meistern“, ist sich Michael Heil sicher. „Als Priester möchte ich Gottesdienste feiern, Sakramente spenden und für die Menschen als Seelsorger da sein. Als Leitender Pfarrer bin ich nun auch gefordert, die Organisation zukunftsfähig zu machen. Das kann nur gemeinsam gelingen“, betont Heil und setzt auf eine gute Zusammenarbeit vor Ort, im Stadtdekanat und in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. 

Feierliche Investitur und geistlicher Abschluss

An der Investitur am 1. März 2026 um 14 Uhr in St. Josef (Oswald-Hesse-Straße 76, Stuttgart-Feuerbach) wirken Menschen aus allen Gemeinden mit, so sind alle kirchenmusikalischen Ensembles beteiligt, auch Ministranten aus allen Gemeinden sind beim Gottesdienst dabei. Anschließend sind alle in den Gemeindesaal eingeladen. Um 18 Uhr findet mit dem Evensong ein geistlicher Abschluss des Tages statt. „Gott schenke uns Mut, Bewährtes zu bewahren und Neues zu wagen, Brücken zu bauen und für andere da zu sein – besonders für die, die unsere Nähe und Unterstützung dringend brauchen“, so Pfarrer Michael Heil, der sich als „Seelsorger durch und durch“ bezeichnet.

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