„Wir laden ein, nicht zu vergessen, sondern ein sichtbares Zeichen zu setzen für einen gerechten Frieden, ein Zeichen der Unterstützung unserer ukrainischen Mitchristen bei uns. Gott ist ein Gott des Friedens für die, die nach seinen Worten leben“, betont der evangelische Stiftskirchenpfarrer Matthias Vosseler. „Wir geben mit den Ukrainerinnen und Ukrainern die Hoffnung nicht auf, dass wir bald einen Frieden und das Ende der Aggression Putins und des Terrors seines Regimes feiern dürfen. Es ist für unsere ukrainischen Geschwister so wichtig, dass wir ihnen im Gebet beistehen und unsere Solidarität zeigen“, so Stadtdekan Christian Hermes von der Katholischen Kirche in Stuttgart.
„Kein Krieg, keine Propaganda, keine Ideologie darf uns vergessen lassen, dass im Leid des andern unser eigenes Menschsein berührt wird“, mahnt Roman Wruszczak. „Auch unsere Gemeinde hat sich verändert. Wir haben Menschen aufgenommen, deren Leid unermesslich ist. Müde vom Krieg zu sein, können wir uns nicht erlauben. Denn niemand soll mit seinem Schmerz allein bleiben. Wir sind dankbar für die wahren Freunde, die uns von Anfang an begleitet haben – ökumenisch, solidarisch, menschlich.“
Der Friedensgottesdienst für die Ukraine findet am Dienstag, 24. Februar 2026, um 18 Uhr in der evangelischen Stiftskirche (Stiftstraße 12, Stuttgart-Mitte) statt. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Chor der ukrainischen Gemeinde.