Inhaltlich spannt sich das Angebot über zentrale Themen, die zum Austausch einladen: Caritatives Engagement und Ehrenamt, Perspektiven im Entwicklungsprozess „Kirche der Zukunft“, die Arbeit des Diözesanrats und das Themenfeld „Politik und Gesellschaft“ sind Beispiele.
Einrichtungsgegenstände aus St. Maria
Eine Besonderheit des diözesanen Auftritts ist das am Gedanken der Nachhaltigkeit und der Bewahrung der Schöpfung orientierte Standkonzept und die Ausstattung mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen aus der wegen Sanierungsarbeiten geschlossenen Stuttgarter Kirche „St. Maria“. Die Einrichtungsgegenstände wurden upgecycelt und erhalten so in neuer Umgebung eine neue Bedeutung und Funktion. Das Motto „Miteinander Kirche der Zukunft gestalten“ wird so buchstäblich begehbar: Was früher eine Kirchenbank war, wird Teil einer Begegnungsfläche; was Kirchenboden war, wird zur Bühne für Austausch und neue Ideen. Der Stand wurde zudem so gestaltet, dass er auch nach dem Katholikentag künftig an anderen Orten wiederverwendet werden kann.
Dialog am Stand mit Bischof
Bischof Dr. Klaus Krämer wird am Katholikentags-Samstag in der Zeit von 14 bis 15.30 Uhr an dem Stand vor Ort sein und auch an den anderen Tagen stehen unterschiedliche Ansprechpartner:innen für Gespräche zur Verfügung. Anhand der Fragen „Wozu braucht es mehr Engagement?“, „Was ist dir wichtig für die Kirche von morgen?“, „Was bedeutet Synodalität?“ und „Darf, soll, kann Kirche politisch sein?“ soll es zum Dialog mit den Besucher:innen kommen. So wird am Donnerstag beispielsweise Robert Hahn, Leiter der Hauptabteilung „Kirchengemeinden und Dekanate“ im Bischöflichen Ordinariat, mit vor Ort sein und am Freitag werden neben weiteren Personen auch Weihbischof Matthäus Karrer, Leiter der Hauptabteilung „Pastorale Konzeption“, Stefanie Oeben, Prozessleitung „Kirche der Zukunft“, sowie Achim Wicker, Geschäftsführer der St. Martinus-Gemeinschaft, zum Gespräch bereitstehen. Gabriele Denner, Leiterin der Geschäftsstelle der Diözesanen Räte und Geschäftsführerin von Diözesan- und Priesterrat, wird am Freitag und Samstag am Stand auf der Kirchenmeile sein und als weitere Gesprächspartnerinnen stehen am Samstag unter anderem Barbara Strifler, Prozessleitung „Kirche der Zukunft“, sowie Diözesanrätin Margret Somfleth bereit. Ihr Kommen zugesagt haben außerdem Dr. Thomas Schwieren, Diözesanbaumeister und Projektleiter beim Gebäudetransformationsprozess „Räume für eine Kirche der Zukunft“ sowie Ordinariatsrätin Karin Schieszl-Rathgeb, Leiterin der Hauptabteilung „Kirche und Gesellschaft“, die am 14. und 15. Mai, jeweils zwischen 13 und 17 Uhr, am Stand der Diözese ist.
Eine Besonderheit erwartet die Besucher:innen des diözesanen Stands außerdem am Katholikentags-Freitag: Dann spielt Organist Michael Müller auf einer eigens aufgestellten Baukastenorgel.
Programmbeispiele und Eintrittskarten
Weitere Vertreter:innen der Diözese Rottenburg-Stuttgart sind am Katholikentags-Programm von Mittwoch bis Sonntag, 13. bis 17. Mai, in Würzburg beteiligt. So wird beispielsweise Prof. Dr. Johannes J. Frühbauer, Direktor der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, am Freitag ab 14 Uhr am Podium „Zwischen Abschreckung und Diplomatie. Wie erreichen wir den Frieden, nach dem wir uns sehnen?“ im Congress Centrum teilnehmen, das Ambrosianum Tübingen präsentiert sich an einem gemeinsamen Stand mit den (Erz-)Diözesen Freiburg und Mainz unter der Überschrift „Orientierungsjahren im Südwesten!“ auf der Kirchenmeile am Standort MW-R-13 und der Fachbereich „Männerarbeit“ der Diözese beteiligt sich am Freitag ab 11 Uhr im Matthias-Ehrenfried-Haus beim Werkstatt-Angebot zum Thema „Trauern Männer wirklich anders?“.
Eine Suchfunktion für das gesamte Programm des 104. Deutschen Katholikentags in Würzburg sowie die Möglichkeit zum Kauf von Eintrittskarten gibt es online unter www.katholikentag.de
Aus Alt wird Aufbruch
Weitere Infos über den Stand der Diözese gibt es hier: https://www.drs.de/ansicht/artikel/aus-alt-wird-aufbruch.html