Den größten Schatz Stuttgarts am 2. und 9. Juli entdecken
In einer großen Truhe, die mitten auf der Stuttgarter Königstraße aufgebaut wird, können Interessierte den „größten Schatz Stuttgarts“ entdecken. Und so viel sei verraten: In der Truhe liegen weder Gold noch Edelsteine. „Die Menschen werden in der Truhe etwas von unschätzbarem Wert entdecken. Was genau, bleibt geheim, wird aber auf jeden Fall für großes Staunen sorgen“, verrät der katholische Jugendseelsorger Maximilian Magiera.
Die ökumenische Aktion von Katholischer Citypastoral, der Evangelischen Citykirchen Stuttgart, jetzt.stuttgart – dem katholischen Netzwerk für junge Erwachsene – sowie der Evangelischen Jugend Stuttgart (EJUS) und dem Katholischen Jugendreferat Stuttgart macht mitten in der Innenstadt deutlich, dass jeder Mensch von Gott geliebt ist. Neben der Schatztruhe können Passantinnen und Passanten die Frage „Was ist für mich ein Schatz?“ beantworten, Komplimente aufschreiben und mit nach Hause nehmen. „Es tut einfach gut, als Mensch wertgeschätzt und gesehen zu werden“, sagt die evangelische Citydiakonin Doris Beck.
Die Aktion, bei der auch Live-Musik gespielt wird, findet am Donnerstag, 2. Juli, und am Donnerstag, 9. Juli 2026, jeweils von 16 bis 19 Uhr auf der Königstraße, Höhe Stiftskirche, statt.
Blickwechsel: Auszeit mitten in der Stadt am 3. Juli
Im Sommer findet eine weitere ökumenische Aktion statt: Am Freitag, 3. Juli 2026, ist von 17 bis 20 Uhr Zeit für Blickwechsel und Begegnung vor der Leonhardskirche. „Wir laden ein, sich Zeit zu nehmen und die eigene Stadt mit neuen Augen zu entdecken. Wir experimentieren, was es bedeuten kann, in einer geistlichen Haltung unterwegs zu sein: einfach da sein, ohne Müssen und Wollen, ohne Plan und Ziel, offen für das, was uns begegnet, offen, wie Gott uns entgegenkommt“, erklärt Gemeindereferentin Christine Göttler-Kienzle, die gemeinsam mit Citydiakonin Doris Beck und Theologin Dorothee Steiof für Gespräche bereitsteht.
Nach einer inhaltlichen Einführung sind die Teilnehmenden selbstständig im Leonhardsviertel unterwegs. Danach ist Raum, die eigenen Erfahrungen in der Gruppe zu teilen. Diese Form des geistlichen Unterwegsseins in der Stadt ist inspiriert von der Tradition der Straßenexerzitien, die vom Arbeiterpriester Christian Herwartz und von anderen in Berlin-Kreuzberg entwickelt wurden.