Die Ansprache übernimmt dieses Jahr Andreas Groll, Leiter der Notfallseelsorge Stuttgart: „Die Gedenkfeier erinnert an all diejenigen, die durch Suizid verstorben sind und ermutigt jene, die mit der Erfahrung der Selbsttötung eines geliebten Menschen ihren Weg gehen müssen“, so Groll. Im Rahmen der Gedenkfeier haben Angehörige die Möglichkeit, die Namen ihrer Suizidverstorbenen mit den Worten: „Wir erinnern uns an…“ verlesen zu lassen. Es erklingen u. a. Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Georg Fridrich Händel und Léon Boëllmann – musikalische Elemente, die Möglichkeiten des Innehaltens schaffen.
Liebevoll gestalteter „Ort der Erinnerungen“
„Die Sehnsucht nach dem geliebten Menschen und die Liebe zu ihm kommen besonders in den Texten der Angehörigen zum Ausdruck, die vorgelesen werden. Sehr berührend ist auch der „Ort der Erinnerungen“, der liebevoll von den Angehörigen gestaltet wird und an dem die Besucherinnen und Besucher Gegenstände von ihren Verstorbenen ablegen können“, erzählt der Leiter der Notfallseelsorge Stuttgart. Die Gendenkfeier schließt mit dem Gemeindegesang des irischen Segensliedes „Mögen die Straßen uns zusammenführen…“. Danach sind alle Gäste herzlich zu Austausch und Begegnung bei Kaffee und Kuchen eingeladen. Es besteht auch die Möglichkeit für Einzelgespräche.